Waffenstationen und weitere DINGO 2 unter Vertrag
Mit den neuen geschützten Fahrzeugen wird die Ausrüstung der Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr im Einsatz weiter verbessert.
Gleich drei Aufträge wurden am 3. Juli 2008 vom Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung in Koblenz vergeben: Neben weiteren geschützten Fahrzeugen in zwei Varianten auf Basis des DINGO 2 wird die Firma Krauss-Maffei Wegmann der Bundeswehr fernbedienbare Waffenstationen liefern.
Vom DINGO 2 wurden 50 Fahrzeuge in der Variante Patrouillen- und Sicherungsfahrzeug in Auftrag gegeben.
Bei der zweiten Variante handelt es sich um ein Fahrzeug vom Typ Gefechtsschadensinstandsetzungs- und Wartungstrupp. Diese DINGO-2-Variante wird als Pick-up realisiert. Im Jahr 2008 werden hiervon zunächst vier Vorserienfahrzeuge beschafft. Der Vertrag sieht eine Option auf 44 weitere Serienfahrzeuge vor.
Der DINGO 2 ist ein geschütztes Radfahrzeug mit hoher Mobilität. Die Fahrzeuge vom Typ DINGO haben sich im Einsatz bewährt und verfügen über ein hohes Schutzpotential zum Schutz von Leib und Leben der Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr in den Auslandseinsätzen. Die nun in Auftrag gegebenen Fahrzeuge sind ein wesentlicher Beitrag zur Stärkung der Einsatzfähigkeit.
Der dritte Auftrag umfasst die Herstellung und Lieferung von 230 leichten und 190 schweren Waffenstationen. Die Waffenstationen sollen die Besatzungen der geschützten Bundeswehr-Fahrzeuge in die Lage versetzen, sich unter Schutz selbst zu verteidigen. Als Bewaffnung für die leichten Waffenstationen sind die Maschinengewehre MG3 und MG4 vorgesehen. Die schwere Waffenstation kann zusätzlich mit einem schweren Maschinengewehr vom Kaliber 12,7 mm oder der 40-mm-Granatmaschinenwaffe ausgerüstet werden.
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