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Erster Transportpanzer FUCHS mit verbessertem Minen- und IED-Schutz an die Truppe übergeben

Das Foto zeigt den Transportpanzer FUCHS vor einem Baum geparkt
TPz FUCHS mit verbesserten Schutzeigenschaften (Quelle: Firma Rheinmetall)Größere Abbildung anzeigen

Im Rahmen des "Einsatzbedingten Sofortbedarfes (ESB)" werden 21 Transportpanzer (TPz) FUCHS mit einem verbesserten Schutz gegen Minen und improvisierte Sprengfallen (IED, Improvised Explosive Devices) ausgestattet.
Am 20. März 2008 wurde das erste Serienfahrzeug mit den verbesserten Schutzeigenschaften bei der Firma Rheinmetall in Kassel im Rahmen einer Arbeitsgruppensitzung an den zukünftigen Nutzer, das Einsatzführungskommando, übergeben. Die übrigen 20 Fahrzeuge sollen bis Juni 2008 ausgeliefert sein.

Der FUCHS wurde in den 70er Jahren zunächst als reines Transportfahrzeug speziell für die Anforderungen der Bundeswehr entwickelt. Insgesamt wurden mehr als 1000 Fahrzeuge beschafft und zu den unterschiedlichsten Varianten weiter entwickelt (z. B. ABC Spürfuchs, TPz EloKa, TPz Funk, TPz San). Durch eine kontinuierliche entwicklungstechnische und technisch-logistische Betreuung über die gesamte bisherige Nutzungsdauer ist der TPz auch in den Einsatzländern selbst - im Vergleich zu neueren Fahrzeugentwicklungen - eines der zuverlässigsten Fahrzeuge der Bundeswehr. In vorangegangenen Maßnahmen wurden bereits der ballistische Schutz, die Ergonomie und die Nutzlast von 124 TPz verbessert. Mit den jetzt einzurüstenden zusätzlichen Schutzmaßnahmen wird das Potenzial der Fahrzeuge im Interesse der Sicherheit der Besatzungen im Afghanistan-Einsatz weiter ausgeschöpft. Darüber hinaus sind Maßnahmen zur Verbesserung des Schutzes (Störsender) und der Durchsetzungsfähigkeit (Waffenstation) in Vorbereitung.

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Stand vom 01.04.2008

http://www.bwb.org