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Serienbeschaffung des Schützenpanzers PUMA unter Vertrag

Koblenz, 11/16/2007.
Mehrrollenfähigkeit, Flexibilität und ein hohes Schutzniveau zeichnen den neuen Schützenpanzer PUMA aus. Nach mehr als 30 Jahren wird er den Schützenpanzer MARDER ersetzen, der seit Anfang der 1970er Jahre bei der Bundeswehr im Einsatz ist.

Das Bild zeigt den Schützenpanzer PUMA bei einer Fahrt über eine Schotterpiste
Schützenpanzer PUMA (Quelle: PSM)Größere Abbildung anzeigen

Das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung hat am 15. November 2007 die Serienbeschaffung des Schützenpanzers PUMA in Auftrag gegeben. Vertragspartner ist die PSM Projekt System & Management GmbH, eine Tochter der Firmen Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann. Ab dem Jahr 2010 soll das deutsche Heer mit insgesamt 405 Systemen ausgestattet werden.

Nach der Vertragsunterzeichnung wies der Vizepräsident beim Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, Harald Stein, auf die Bedeutung des neuen Schützenpanzers für die Streitkräfte hin. Vor dem Beginn der Serienfertigung seien aber noch einige Arbeiten erforderlich, damit das neue Gerät allen Anforderungen der Bundeswehr genüge. Die Amtsseite werde die Nachweisführung der Industrie begleiten und nach Kräften dazu beitragen, dass der anspruchsvolle Zeitplan eingehalten werden könne.

Der Vertragsunterzeichnung in Kassel ging die parlamentarische Billigung durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am 8. November 2007 voraus. Die Serienbeschaffung steht unter dem Vorbehalt, dass die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems durch den Auftragnehmer abschließend nachgewiesen wird.

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Stand vom 08.01.2008

http://www.bwb.org