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WTD 52: Besuch von Verteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung

Oberjettenberg, 09/25/2007.
Mit den zunehmenden Auslandseinsätzen der Bundeswehr wird der Schutz unserer Soldatinnen und Soldaten im Einsatz immer wichtiger. Die WTD 52 leistet auf diesem Gebiet mit ihren Erprobungen und Forschungsarbeiten einen entscheidenden Beitrag für die Truppe.

Das Foto zeigt Minister Doktor Jung mit seinen Gesprächspartnern beim RundgangLupe
Rundgang durch die Untertageanlage mit dem Minister (Quelle: Bundeswehr / WTD 52)

Der Bundesminister der Verteidigung Dr. Franz Josef Jung besuchte am 25. September 2007 die Wehrtechnische Dienststelle für Schutz- und Sondertechnik (WTD 52) in Oberjettenberg. Während seines Besuches informierte sich der Minister über das Aufgabenspektrum und die einzigartige Infrastruktur der Dienststelle.

Zu Beginn stellte die Direktorin der WTD 52, Frau Dipl.-Ing. Eva-Maria Ganz, in der Untertageanlage Aufgaben- und Fähigkeitsprofil der WTD 52 vor. Bei einem Rundgang durch die Stollenbereiche ließ sich der Minister dann die verschiedenen Aufgabengebiete an praktischen Vorführungen näher erläutern.

Im Mittelpunkt der Dienststellenaktivitäten steht der Schutz der Soldaten bei Auslandseinsätzen. Und so wurde dem Minister die Ansprengung eines Containertyps vorgeführt, der im Auslandseinsatz als Truppenunterkunft dient. Die Sprengung wurde im abgeschlossenen Stollensystem durchgeführt und von hochempfindlichen Messgeräten aufgezeichnet. Direkt nach dem Versuch konnten die Ergebnisse mittels High-Speed-Videoaufnahmen begutachtet werden.

Mit den Nichtletalen Wirkmitteln wurde der Delegation des Ministers anschließend ein weiterer Schwerpunkt aus der Forschungs- und Erprobungstätigkeit der Dienststelle präsentiert. Derzeit werden die unterschiedlichsten Wirkmittel, von Fangnetzen über Personensperren bis hin zum Reizstoffwerfer, bei der WTD 52 untersucht. Nichtletale Wirkmittel können beispielsweise gegen Menschenmengen eingesetzt werden, die außer Kontrolle zu geraten drohen.

Das Bild zeigt die Einfahrt Nord zur Wehrtechnischen Dienststelle 52 mit der Reiteralpe im Hintergrund.Lupe
Einfahrt Nord zur WTD 52 (Quelle: Bundeswehr / WTD 52)

Der Abschluss der Vorführungen war dem indirekten Schutz vorbehalten, worunter sich im Wesentlichen "Tarnen und Täuschen" verbirgt. Auch an dieser Station konnte sich der Minister überzeugen, dass die Herausforderungen der Auslandseinsätze von der Dienststelle aufgegriffen werden. Als Beispiel wurde ihm ein für die Wüste getarnter FENNEK vorgeführt.

Der Minister zeigte sich beeindruckt von den Fähigkeiten und der einzigartigen, modernen Infrastruktur der WTD 52. In seinen abschließenden Worten wies er noch einmal darauf hin, wie wichtig der Schutz der Soldatinnen und Soldaten im Einsatz ist und dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Dienststelle für ihre engagierte Arbeit.

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Stand vom 08.01.2008

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