Fertigungsbeginn für neue Uboote
Kiel, 08/21/2007.
Bekämpfung gegnerischer Seestreitkräfte, Verdeckte Aufklärung und weltweite Operationen umreißen das Einsatzspektrum der neuen Uboote des zweiten Loses der Klasse 212A. In Kiel begann die Fertigung der neuen Einheiten.
Bei der Howaldtswerke-Deutsche Werft GmbH in Kiel begann am 21. August 2007 die Fertigung der Uboote des zweiten Loses der Klasse 212A. Beim Festakt zugegen waren zahlreiche hochrangige Vertreter aus den zivilen und militärischen Amtsbereichen, der Deutschen Marine und den am Bau beteiligten Unternehmen.
Walter Freitag, Mitglied des Vorstandes der ThyssenKrupp Marine Systems GmbH, begrüßte die Gäste. In seiner Ansprache wies er auf die technologische Vorreiterrolle hin, die Deutschland weltweit im konventionellen Ubootbau einnimmt.
Der Vizepräsident beim Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung Harald Stein erläuterte die Anforderungen an die neuen Uboote, die sich aus dem aktuellen Einsatzspektrum ergeben. Er stellte die Weiterentwicklungen gegenüber den bisherigen Booten der Klasse 212A dar und wünschte allen Beteiligten gutes Gelingen bei der Realisierung des Projektes.
Die Uboote des zweiten Loses basieren auf der Technologie des ersten Loses. Sie werden ebenfalls über einen außenluftunabhängigen Brennstoffzellenantrieb verfügen und sich durch eine besondere Geräuscharmut auszeichnen. Neben einer Verbesserung der Aufklärungs- und Kommunikationsmittel werden die Boote für den weltweiten Einsatz optimiert und auf den Einsatz von Spezialkräften vorbereitet.
Der Auftrag über die Lieferung von zwei Ubooten des zweiten Loses der Klasse 212A wurde am 22. September 2006 vom Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung erteilt. Auftragnehmer ist eine Arbeitsgemeinschaft der Howaldtswerke-Deutsche Werft GmbH, Kiel, und der Nordseewerke GmbH, Emden. Beide Werften gehören zur ThyssenKrupp Marine Systems AG.


