Korvette OLDENBURG getauft
Hamburg, 06/28/2007.
Mit den Korvetten erhält die Deutsche Marine einen neuen Schiffstyp, der insbesondere auf Operationen in Randmeeren und Küstengewässern optimiert ist. Aber auch der weltweite Einsatz in multinationalen Verbänden gehört zum Einsatzspektrum der Einheiten. Mit der OLDENBURG wurde in Hamburg das vierte Boot der Klasse K 130 getauft.
Die vierte Korvette der BRAUNSCHWEIG-Klasse (K 130) wurde am 28. Juni 2007 bei der Werft Blohm + Voss in Hamburg auf den Namen OLDENBURG getauft. Den feierlichen Akt übernahm Frau Dr. Annette Schwandner, die Ehefrau des Oberbürgermeisters der Stadt Oldenburg. Unter den Gästen waren der Parlamentarische Staatssekretär Kossendey sowie weitere hochrangige Vertreter aus dem Bundesministerium der Verteidigung, dem Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung mit seinen Dienstellen, der Marine, der Stadt Oldenburg und der Industrie.
Die Korvette OLDENBURG ist die vierte von fünf Korvetten der BRAUNSCHWEIG-Klasse, die für die Marine beschafft werden. Am Bau der Korvetten sind die Bremer Fr. Lürssen Werft, die Nordseewerke Emden, sowie Blohm + Voss (Hamburg) beteiligt. Die drei beteiligten Werften stellen Module her, die die jeweils abliefernde Werft zusammenfügt. So werden in Emden zum Beispiel die Vorschiffe und in Bremen die Hinterschiffe hergestellt. Die Werft Blohm + Voss übernimmt die Aufbauten und Mastmodule. Die im Januar 2006 auf Kiel gelegte OLDENBURG ist eines von zwei Booten, das durch Blohm + Voss abgeliefert wird.
Die OLDENBURG wird Anfang 2008 mit den umfangreichen Funktionsnachweisen beginnen, um dann voraussichtlich im August 2008 an die Marine abgeliefert zu werden. Die letzte der fünf Korvetten wird am 26. September 2007 bei der Fr. Lürssen Werft in Bremen getauft.

