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U34 – Uboot der Klasse 212A in Dienst gestellt

Eckernförde, 05/03/2007.
Mit U34 erhält die Deutsche Marine das vierte Uboot mit außenluftunabhängigem Antrieb und hochmodernem Führungs- und Waffeneinsatzsystem. Zwei weitere Boote werden in den nächsten Jahren folgen.

Das Bild zeigt die feierliche Indienststellung von U34 in EckernfördeLupe
Feierliche Indienststellung von U34 in Eckernförde (Quelle: HDW)

Das vierte Uboot der Klasse 212A wurde am 3. Mai in Eckernförde feierlich in Dienst gestellt. Der Befehlshaber der Flotte, Vizeadmiral Hans-Joachim Stricker, übergab „U34“ dem 1. Ubootgeschwader. Der Kommandant, Kapitänleutnant Alexander Koch, stellte sein Boot mit dem Befehl „Heiß Flagge und Wimpel“ in Dienst.

Anwesend waren zahlreiche hochrangige Gäste aus Politik, Bundeswehr und Industrie. Auch zahlreiche Gäste befreundeter Streitkräfte, die an den Jubiläumsveranstaltungen „100 Jahre deutsche Uboote“ teilnahmen, waren bei der Indienststellung zugegen.
Am folgenden Tag führte U34 die Ubootparade im Rahmen der Feierlichkeiten „100 Jahre deutsche Uboote“ an und demonstrierte Tauchmanöver.

Der Indienststellung vorausgegangen waren intensive und aufwendige Funktionsnachweise sowie Fahr- und Betriebstests. Sie wurden unter Federführung des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung, gemeinsam mit der Deutsche Marine und den Werften, durchgeführt. Dabei hatten alle Beteiligten eine sehr hohe Einsatzbereitschaft gezeigt, ohne die die erfolgreiche Abnahme nicht möglich gewesen wäre.

Das Bild zeigt das Flaggehissen auf U34Lupe
Flaggehissen auf U34 (Quelle: HDW)

Mit U34 erhält die Deutsche Marine das vierte Boot mit außenluftunabhängigem Antrieb, einem hochmodernen Führungs- und Waffeneinsatzsystem sowie der Möglichkeit, leistungsfähige Schwergewichtstorpedos einzusetzen. Das Boot wird seinen Beitrag zur Nachrichtengewinnung, verdeckten Aufklärung und zur Verbringung von Spezialkräften leisten. Dadurch wird es zusammen mit den anderen Boote seiner Klasse zur Sicherung von Seeräumen und Seeverkehrswegen beitragen.

Der Startschuss für die nächsten Jahre fiel bereits mit der Unterzeichnung des Vertrages über die Konstruktion und den Bau von zwei Ubooten der Klasse 212A, 2. Los am 22. September 2006 beim Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung.

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Stand vom 18.05.2007

http://www.bwb.org