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Schutz für Soldaten im Feldlager: Der Nächstbereichsschutz C-RAM

Koblenz, 03/30/2007.
Raketen, Artillerie- und Mörsergranaten bedrohen die Soldaten im Einsatz. Das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) hat ein Abwehrsystem in Auftrag gegeben, das Feldlager zukünftig schützen soll.

Das Bild zeigt eine Fotomontage des Nächstbereichsschutzes C-RAMLupe
Fotomontage des Nächstbereichsschutzes C-RAM (Quelle: Oerlikon Contraves AG)

Das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) hat am 30. März 2007 in Koblenz einen Auftrag zur Projektierung eines aktiven Feldlagerschutzsystems an die schweizer Firma Oerlikon Contraves AG vergeben. Das System soll in der Lage sein, kleinste Ziele, wie Raketen, Artillerie- und Mörsergranaten (RAM) zu bekämpfen. Es trägt die Bezeichnung „Nächstbereichsschutz C-RAM“ (NBS C-RAM), die sich aus dem Englischen ableitet: Counter Rocket, Artillery, Mortar.

Die Entwicklung basiert auf dem bereits existierenden System SKYSHIELD der Firma Oerlikon Contraves, das in seiner jetzigen Konfiguration zur Flugabwehr größerer Ziele eingesetzt werden kann. Der Vertrag umfasst im Wesentlichen die Verbesserung der Genauigkeiten der Sensoren und Geschütze, die Effektivitätssteigerung der Munition und die Anbindungsmöglichkeit an übergeordnete Führungssysteme.

Der erste Nachweis der Leistungsfähigkeit von NBS C-RAM ist Anfang 2008 in realer Umgebung geplant. Damit soll belegt werden, dass das System ein Feldlager schützen kann. Nach erfolgreichem Test sollen in einem Anschlussvertrag zwei komplette Systeme beschafft werden und ab Herbst 2009 in den Einsatz gehen. Der Nächstbereichsschutz C-RAM ist der erste Baustein des zukünftigen Verbundes „System Flugabwehr“ (SysFla).

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Weiterführende Links

Stand vom 10.04.2007

http://www.bwb.org