Mobiles Bekämpfungszentrum Tierseuchen an Länderarbeitsgemeinschaft übergeben
Am 2. November 2006 wurde in Koblenz-Rübenach das Mobile Bekämpfungszentrum Tierseuchen an seinen zukünftigen Nutzer übergeben. Den symbolischen Schlüssel überreichte der Vizepräsident beim Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung Harald Stein an Staatssekretär Friedrich-Otto Ripke vom Landwirtschaftsministerium Niedersachsen, das als geschäftsführendes Land die Länderarbeitsgemeinschaft gesundheitlicher Verbraucherschutz vertritt.
Das Bekämpfungszentrum besteht aus rund 40 Containern und dient im Seuchenfall etwa 200 Einsatzkräften als Einsatzzentrale. Die flexible Bauweise ermöglicht eine bundesweite Verlegung des Zentrums direkt an den Ort des Geschehens innerhalb weniger Tage. Gemeinsam finanziert von allen Bundesländern, wurde das Seuchenbekämpfungszentrum vom Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) konzipiert. Diese behördenübergreifende Zusammenarbeit habe sich geradezu angeboten, da das BWB über umfassendes Know-how aus den Bereichen Unterbringung im Einsatz sowie der modularen Sanitätseinrichtungen verfüge, wie Herr Stein in seiner Ansprache betonte. Staatssekretär Ripke zeigte sich beeindruckt über das Ergebnis und dankte den an der Umsetzung Beteiligten.
Das Mobile Bekämpfungszentrum Tierseuchen wurde innerhalb von zwei Jahren nach seiner Konzeption realisiert. In diese Zeit fielen neben der Projektarbeit der Bau durch die Firma SÄBU aus Morsbach und die Erprobung, die maßgeblich bei der Wehrtechnischen Dienststelle für Pionier- und Truppengerät (WTD 51) in Koblenz erfolgte.


