Internationales EDA-Verfahren
Das internationale EDA-Verfahren sieht eine Veröffentlichung von Beschaffungsabsichten und Vergaben im Electronic Bulletin Board (EBB) vor. Hierbei handelt es sich um ein Portal, das bei der Europäischen Verteidigungsagentur (EDA) eingerichtet wurde.
Das EDA-Verfahren wird im Bereich der sogenannten harten Verteidigungsgüter angewendet. Hierunter zählen z. B. Waffen, Munition, Raketen, Militärflugzeuge, Kriegsschiffe und gepanzerte Fahrzeuge. Eine detailliertere Aufstellung enthält die Kriegswaffenliste zu Artikel 296 des EG-Vertrags.
Die Europäische Verteidigungsagentur wurde im Jahr 2004 gegründet. Ihr gehören 24 EU-Staaten an. Eines ihrer Ziele ist die Schaffung eines gemeinsamen wettbewerbsfähigen europäischen Rüstungsmarktes. In diesem Zusammenhang haben sich neben Deutschland 21 weitere Staaten verpflichtet, ihre Rüstungsaufträge im EBB öffentlich bekanntzugeben.
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