Sturmgeschütz III Ausführung G (SdKfz 142/1)

Land: Deutsches Reich
Die Sturmgeschütze wurden Mitte der 30er Jahre in Deutschland als eine Hilfswaffe für die Infanterie-Divisionen konzipiert. Aufgrund dieser Aufgabenstellung entstand ein Kasemattpanzer auf dem Fahrgestell des Panzer III ohne Drehturm, der eine niedrige Silhouette aufwies und nur ein kleines Ziel bot. Die Sturmgeschütze entwickelten sich im Laufe des 2. Weltkrieges, abweichend von der ursprünglichen Aufgabe, zur wichtigsten Panzerabwehrwaffe des deutschen Heeres. Ihre damalige Bedeutung schlägt sich in der relativ hohen Produktionszahl ab 1939 von insgesamtzirka 8400 Fahrzeugen nieder.
Das ausgestellte Fahrzeug war nach 1945 bei der finnischen Armee im Einsatz und kam 1989 zur WTS. Seine Restaurierung erfolgte zwischen 1990 und 1994 im Bundeswehr-Bereich.
