Panzerkampfwagen 5 Panther (Ausführung G /SdKfz 171)
Land: Deutsches Reich
Die deutsche Antwort auf den im Jahr 1941 erschienenen revolutionären sowjetischen Kampfpanzer T 34 war der Panzerkampfwagen PANTHER. Er gilt als der beste Kampfpanzer des 2. Weltkrieges. Sein aus Beweglichkeit, Panzerschutz und Feuerkraft gebildetes Leistungsprofil beeinflußte die Entwicklung moderner Kampfpanzer erheblich.
Die Entwicklung des PANTHER erfolgte ab Herbst 1941 innerhalb nur eines Jahres. Nach Überwindung erheblicher technischer Anlaufschwierigkeiten kam das Modell ab Mitte 1943 in größeren Stückzahlen zum Einsatz.
Nach dem 2. Weltkrieg setzte die französische Armee für einige Jahre etwa 50 PANTHER im regulären Einsatz und zu Ausbildungs- und Vergleichszwecken ein.
Das ausgestellte Exponat wurde mit einigen anderen Fahrzeugen nach Kriegsende unter britischer Regie zu Vergleichszwecken mit eigenen Fahrzeugentwicklungen fertiggestellt und von 1985 - 1991 für die WTS restauriert. Zusätzlich aufgebracht ist eine von 1943 bis Ende 1944 verwendete nachgebildete Antihaftminen - ("Zimmerit-") Beschichtung. Das Fahrzeug verfügt als später Vertreter seiner Baureihe bereits über die serienmäßige Einbau-Vorbereitung für das aktive Infrarot-Kommandanten-Zielgerät FG 1250, welches auf der Kommandantenkuppel als Nachbildung zu sehen ist. Zum Ende des 2. Weltkrieges wurden erstmals versuchsweise Panzer-Nachteinsätze mit Hilfe von auf PANTHERN aufgebauten Infrarot-Nachtsichtgeräten durchgeführt.

