Panzerkampfwagen III (F1) (SdKfz 143/3)

Land: Deutsches Reich
Unter dem Eindruck der Kämpfe um Stalingrad begannen im November 1942 die Entwicklungsarbeiten für einen gepanzerten Flammenwerfer auf der Basis des Panzerkampfwagens III. Die ursprünglich eingebaute 5 cm Waffenanlage wich einem Flammstrahlrohr mit 14 mm-Düse. Für den Antrieb des Pumpenaggregates wurde ein Zweitaktmotor verwendet. Der mitgeführte Flammölvorrat von 1000 l sollte die Abgabe von etwa 70 - 80 Flammstößen von Je 2 - 3 Sekunden Dauer bei einer Reichweite von 55 - 60 m ermöglichen.
Die tatsächliche Reichweite betrug allerdings nur zirka 35 m. Um in Nahkampf-Einsatz bestehen zu können, wurde die Frontalpanzerung durch aufgeschweißte Panzerbleche verstärkt. Die Fertigung der Fahrzeuge lief von Februar bis April 1943. Der Einsatz erfolgte vornehmlich bei den Panzerflammzügen diverser Panzerregimenter.
Das Fahrzeug der WTS wurde im März 1943 dem Panzerflammzug des Panzerregimentes 2 zugewiesen und im September 1943 von der US Army in Italien erbeutet. Die Rückgabe an die Bundesrepublik Deutschland erfolgte Anfang der 60er Jahre.
