Versuchsträger 1-2

Versuchsträger 1-2 (Quelle: Bundeswehr/WTS)Größere Abbildung anzeigen
Land: Bundesrepublik Deutschland
Gegenüber bislang eingeführten Kampfpanzern (Turmpanzern) sollten durch das Doppelrohr-Kasemattkonzept u.a. folgende Verbesserungen bzw. Leistungssteigerungen erzielt werden:
- höhere Feuerkraft:
- durch kürzere Reaktionszeiten (redundante Waffenbedienung, Fortfall des Schießhaltes)
- durch höhere Treffwahrscheinlichkeit (Abgabe eines Doppelschusses bzw. einer Salve)
- durch höhere Zerstörwahrscheinlichkeit (Abgabe eines Doppelschusses bzw. kürzere Schußfolgezeiten durch automatische Lader an den Waffen)
- höhere Beweglichkeit:
- durch höheren Motorisierungsgrad und durch hohe Laufwerksleistung
- durch höheren Motorisierungsgrad und durch hohe Laufwerksleistung
- höhere Überlebensfähigkeit:
- durch Übergang auf die sog. "taktische Kampffahrt" (Wedelkurs) bei Feindberührung
- durch Minimierung des stark umpanzerten Volumens (Kampfraum) und Realisierung eines hohen Frontalschutzes.
Die praktischen Versuche mit den beiden Versuchsträgern VT 1-1 und VT 1-2 haben gezeigt, daß die Idee des Doppelrohr-Kasemattpanzers mit entsprechend hohem technischen Aufwand zu realisieren ist, jedoch im praktischen und taktischen Ersatz erhebliche Probleme auftreten.
