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Historie des WIWEB

Das Bild zeigt eine historische Aufnahme der Materialprüfstelle ErdingLupe
Materialprüfstelle Erding (Quelle: Bundeswehr/WIWEB)

Nach Ende des zweiten Weltkrieges errichteten die amerikanischen Streitkräfte auf dem Gelände des Fliegerhorstes Erding eine Röntgenprüfanlage für Brückenbaugeräte. Nach und nach kamen weitere Aufgaben hinzu. Schließlich entstand ein Labor, das im Wesentlichen die Aufgaben einer Materialprüfstelle für die amerikanischen Luftstreitkräfte in Europa wahrzunehmen hatte.


Das Bild zeigt die WIWEB Zentrale ErdingLupe
WIWEB Zentrale Erding (Quelle: Bundeswehr/WIWEB)

Im Zuge des Aufbaus der Bundeswehr ging dieses Labor in deutsche Hände über. Es war zunächst als „Analytisches Labor“ Bestandteil der Erprobungs- und Musterprüfstelle für Luftfahrtgerät in Oberpfaffenhofen. Durch einen Erlass des Bundesministers der Verteidigung vom 29. Oktober 1959 wurde das Labor unter Erweiterung seines Aufgabenbereiches als „Materialprüfstelle der Bundeswehr (MatPrSt)“ direkt dem Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, Koblenz unterstellt.


Im Zusammenhang mit der Neuordnung des Rüstungsbereiches wurde 1973 begonnen, die Materialuntersuchungskapazitäten zusammenzufassen. Anfang 1974 wurde das Textillabor in Koblenz aus der Erprobungsstelle 51 ausgegliedert und der MatPrSt als Außenstelle Koblenz angeschlossen. Im Juli des gleichen Jahres folgte die Aufnahme des Betriebsstofflabors Nord in Wilhelmshaven, welches bis zu diesem Zeitpunkt zum dortigen Marinearsenal gehörte.

Ende 1976 wurde das Zentrallabor beim Marineunterstützungskommando in Wilhelmshaven mit dem Betriebsstofflabor Nord vereinigt. Im Jahre 1978 kamen ferner die Dezernate „Chemische Untersuchungen“ und „Untersuchungen magnetischer Eigenschaften von Werkstoffen“ der Erprobungsstelle 71 (Kiel) zur MatPrSt. Am 01. Januar 1980 wurden zusätzlich das Institut für Betriebsstofftechnik der Landesgewerbeanstalt Bayern und die Kraftstoff-Forschungsgruppe der Deutschen Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt e. V. der Materialprüfstelle angeschlossen. Aufgrund wissenschaftlicher Arbeitsweisen fand am 11. März 1982 die Umbenennung der Materialprüfstelle in Wehrwissenschaftliches Institut für Materialuntersuchungen (WIM) statt.

Zum 01. April 1997 erfolgte die Eingliederung des Bundesinstitutes für chemisch-technische Untersuchungen (BICT) in Heimerzheim, was zu der neuen Bezeichnung „Wehrwissenschaftliches Institut für Werk-, Explosiv- und Betriebsstoffe“ (WIWEB) führte. Damit ist die wissenschaftliche Bearbeitung der für die Bundeswehr bedeutenden Stoffe unter einem Dach zusammengefasst worden.

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Stand vom 16.07.2007

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