Geschichte der WTD 81
Die Wehrtechnische Dienststelle für Informationstechnologie und Elektronik im Rückblick
Am 8. Februar 1960 wurde durch einen Erlass des Bundesministers der Verteidigung festgelegt, dass eine Erprobungsstelle für Fernmeldewesen und Elektronik gegründet werden soll. Nach umfangreicher Erkundung fand man ein geeignetes Gelände in Greding.
Am 1. September 1964 wurde in Greding die Arbeit aufgenommen. Zu diesem Zeitpunkt gab es auf dem Kalvarienberg noch keine festen Gebäude. Erprobt wurde damals in Feldhäusern. Die Direktion und die Verwaltung bezogen ein provisorisches Quartier im ehemaligen fürstbischöflichen Schloss in Greding.
1965 wurden auf dem Gelände der Dienststelle die ersten Gebäude bezugsfertig. Nach und nach konnten weitere Mitarbeiter in Greding ihren Dienst aufnehmen. Aufgaben, die bis dahin andere Dienststellen bearbeiteten, wurden nun von der Gredinger Erprobungsstelle übernommen.
Am 17. Februar 1987 erhielt, wiederum durch einen Erlass des Bundesministers der Verteidigung, die Erprobungsstelle 81 der Bundeswehr für Fernmeldetechnik und Elektronik (ErpSt 81 der Bw) einen neuen Namen. Die Erprobungsstelle hieß nun Wehrtechnische Dienststelle für Fernmeldewesen und Elektronik (WTD 81). Der technischen Entwicklung folgend erhielt die WTD 81 am 25.03.2003 mit Erlass vom Bundesministerium der Verteidigung die neue Bezeichnung "Wehrtechnische Dienststelle für Informationstechnologie und Elektronik".
Europas größte Absorberhalle für Elektromagnetische Verträglichkeitsuntersuchungen (EMV) wurde 1989 in die Nutzung übergeben. Seitdem befindet sich eines der modernsten EMV-Testzentren auf dem Kalvarienberg in Greding. Ende 2005 folgt die Einweihung einer weltweit einzigartigen Zielsimulationsanlage, die im größten Kuppelbau der Welt integriert wurde.
Unser "Wahrzeichen" - Das Radargerät "Würzburg Riese"

Das Radargerät "Würzburg Riese" (Funkmessgerät FuG25) war Teil der deutschen Luftverteidigung im zweiten Weltkrieg (1939-1945).
1991 entdeckten Angehörige der WTD 81 das Gerät beim Naval Research Lab, Maryland USA.
Nach umfangreicher Instandsetzung durch das Marinearsenal Wilhelmshaven erfolgte 1993 die Aufstellung und Übergabe im Rahmen einer gemeinsamen Feier mit Vertretern der USA.
