Historie der WTD 51
Anfang 1958 entschied der Bundesminister der Verteidigung, am Moselstausee in Koblenz-Metternich auf dem Gelände des Wasserübungsplatzes der Pioniere der ehemalig Königlich Preußischen Armee und später der Bundeswehr eine Erprobungsstelle für "Pionier- und Allgemeines Truppengerät" einzurichten. Die Dienststelle gehört zum Geschäftsbereich des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) und ist Teil des Rüstungsbereiches.
Nach einer 10-jährigen Aufbauphase, in der wegen akuten Platzmangels in Metternich ein weiteres Gelände am Rübenacher Wald übernommen wurde, zählte die Dienststelle Ende der 60er Jahre rund 530 Mitarbeiter.
In den Jahren 1960 – 1964 unterstand der Erprobungsstelle eine Außenstelle in Meppen, die für die Erprobung von Pioniersonderanlagen, Feldbefestigungen, Schutzbauten, Sperren sowie Mittel zum Tarnen und Täuschen zuständig war.
Ferner gehörten zur Erprobungsstelle bis in die Jahre 1972/74 ein Verpflegungs- und Textillabor.
In den 70er Jahren erfolgten die ersten tiefgreifenden organisatorischen und personellen Veränderungen als Folge der Neuordnung des Rüstungsbereiches und damit parallel laufender Aufgabenkonzentration, die zur Teilausgliederung bis dahin wahrgenommener Aufgaben und zu erheblichen personellen Reduzierungen führten.
Weitere Aufgaben und Organisationsänderungen folgten in den 80er Jahren, was schließlich zu einer Verringerung auf rund 240 Mitarbeiter führte. Im März 1987 erhielt die Dienststelle den jetzigen Namen "Wehrtechnische Dienststelle für Pionier- und Truppengerät".
Zum Nachweis des hohen Qualitätsstandards eigener Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit wurde nach Aufbau und Einführung eines Qualitätsmanagementsystems die Dienststelle im Januar 2001 durch den TÜV Rheinland nach DIN ISO 9001-2000 zertifiziert.
