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Portrait der FWG

Gebäudekomplex der Forschungsanstalt der Bundeswehr für Wasserschall und Geophysik an der Schwentinemündung auf dem Arsenalgelände. Das Bild zeigt die Frontseite in Blickrichtung nach Norden.Lupe
Gebäudekomplex der FWG (Quelle: Bundeswehr / FWG)

Die Forschungsanstalt der Bundeswehr für Wasserschall und Geophysik (FWG) gehört zum Geschäftsbereich des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung. Sie befindet sich in Kiel (Schleswig-Holstein) und wurde 1964 gegründet.

Die FWG ist das Forschungsinstitut für die Bereiche Wasserschall und Geophysik der Bundeswehr. Der Schwerpunkt der Arbeiten betrifft die Aufklärung unter Wasser.

Die Forschungsanstalt der Bundeswehr für Wasserschall und Geophysik forscht auf dem Gebiet physikalischer Phänomene der Meere im Einsatzbereich der Deutschen Marine mit den Schwerpunkten:

  • Gewinnung, Aufbereitung und Bereitstellung von Originaldaten aus Seemessungen als Grundlage für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben des BWB und für die operative Beratung der Marine
  • Realisierbarkeitsuntersuchungen neuer Verfahrenskonzepte für UJagd-, Minenjagd- und Torpedosonar
  • Entwicklung, Verifizierung und Validierung von Modellen zur Sonarleistungsprognose und -simulation
  • Akustische Grundlagenuntersuchungen zur Steigerung der Ortungsfähigkeit und Verminderung der Eigengefährdung von Schiffen und Booten
  • Untersuchungen der Wirkung von Vorgängen im Meeresinnern auf die unterseeische Ortung sowie der Wirkung von Umströmung und Nachströmung von Schiffen und Ubooten auf die Ortbarkeit
  • Untersuchung von Eigenschaften des Meeresbodens und der Meeresoberfläche für die Unterwasseraufklärung
  • Untersuchungen zur Fernerkundung des Seezustands und zur nichtakustischen Detektion von Objekten unterhalb und oberhalb der Meeresoberfläche

Bei der FWG sind derzeit zirka 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

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Stand vom 22.04.2008

http://www.bwb.org