Portrait der WTD 52
Die Wehrtechnische Dienststelle für Schutz- und Sondertechnik (WTD 52) gehört zum Geschäftsbereich des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung. Sie befindet sich in Oberjettenberg, Schneizlreuth (Bayern) und wurde 1957 gegründet.
Die WTD 52 ist Ansprechpartner in Fragen des direkten und indirekten Schutzes und bearbeitet eine Vielzahl von sondertechnischen Fragestellungen.
Die Kernkompetenzen umfassen Schutzaspekte für die Bereiche Land, Luft und See. Zukunftsweisende Aufgaben werden mit modernster Technik und Unterstützung der Numerischen Simulation bearbeitet. Durch die Möglichkeiten der besonderen Erprobungsinfrastruktur der Dienststelle, den Sonderprüfständen der Untertageanlage und dem Bergerprobungsplatz auf dem Hochplateau der Reiteralpe in 1700 Metern Höhe, kommt auch der Sondertechnik bei der WTD 52 eine besondere Bedeutung zu.
Die Wehrtechnische Dienststelle für Schutz- und Sondertechnik in Oberjettenberg nimmt folgende Aufgaben wahr:
- Entwicklung baulicher Schutzmaßnahmen, insbesondere zur Sicherheit der Soldaten im Auslandseinsatz,
- kurzfristige und aktuelle Unterstützung von TASK-Force Aufgaben der Bundeswehr im Rahmen friedenserhaltender Maßnahmen im Bereich Schutz mobiler und stationärer Anlagen,
- Schutz der Infrastruktur gegen terroristische Anschläge,
- Entwicklung und Untersuchung Nichtletaler Wirkmittel,
- Projekte des indirekten Schutzes zum „Tarnen und Täuschen“,
- Numerische Simulation von Waffenwirkung und Schutzmaßnahmen,
- Simulation von Luftstoßwellen zur Härtung von Wehrmaterial,
- Erprobung mobiler Antennentragwerksysteme,
- Erprobung von Batterien mit erhöhtem Gefährdungspotenzial,
- sonstige sondertechnische Untersuchungen.
Bei der WTD 52 sind derzeit zirka 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

