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Portrait des WIWEB

Das Foto zeigt eine Luftbildaufnahme der Gebäude des Wehrwissenschaftlichen Institutes für Werk-, Explosiv- und BetriebsstoffeLupe
Luftbild des WIWEB Erding (Quelle: Bundeswehr/WIWEB)

Das Wehrwissenschaftliche Institut für Werk-, Explosiv- und Betriebsstoffe (WIWEB) ist 1997 als Zusammenschluss aus dem Wehrwissenschaftlichen Institut für Materialuntersuchungen (WIM) Erding und dem Bundesinstitut für chemisch-technische Untersuchungen (BICT) Swisttal hervorgegangen. Das Institut gehört seit 1959 zum Geschäftsbereich des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung. Die Zentrale des WIWEB befindet sich in Erding (Bayern).


Folgende Aufgaben werden vom WIWEB wahrgenommen:

  • Erbringung der sich aus dem Customer Product Management (CPM) für das WIWEB ergebenden Expertiseanforderungen und Aufgaben der Nachweisführung bei nationalen und internationalen Rüstungsprojekten, im Besonderen Steuerung und Durchführung technologie- und fähigkeitsorientierter sowie produktorientierter Forschung- und Technologie (F&T) - Vorhaben:

      • fachtechnische Unterstützung und Beratung der jeweils federführenden Projektverantwortlichen,
      • experimentelle und analytische Untersuchungen, Nachweisführungen, Eignungs- und Auswahlprüfungen,
      • Qualifizierung von Explosivstoffen nach STANAG 4170 und nach der Sprengstoffverordnung,
      • Entwicklung und Untersuchung aller im Zuständigkeitsbereich des WIWEB liegenden Stoffe und Produkte einschließlich bundeswehrspezifischer Bekleidung und persönlicher Ausrüstung sowie technischer Textilien und artverwandter Stoffe,
      • Initiierung und Bearbeitung von Vorhaben einschließlich Beratung in den Bereichen Explosivstoffe, Betriebsstoffe, Verpackung und textiler Tarnmaterialien.

  • Fachtechnische Betreuung und Beratung in der Nutzung von Wehrmaterial:

      • Erstellung von Gutachten bei Unfällen, Schadens- und Gewährleistungsfällen,
      • Untersuchungen zur Materialerhaltung, wie z. B. Schadensfrüherkennung, Oberflächenschutz, Konservierung, Verpackung, Lagerung und Erstellen von Lebensdauerprognosen, Reparaturverfahren,
      • Aufgaben im Umweltschutz der Bundeswehr in Bezug auf chemische Sicherheit aller im Zuständigkeitsbereich des WIWEB liegenden Stoffe und Produkte.

Außerdem unterstützt das WIWEB die Bundeswehr in Fragen des Umweltschutzes, in Bezug auf chemische Sicherheit sowie des Arbeitschutzes (Gefahrstoffmessung gemäß § 18 Gefahrstoffverordnung). Beim WIWEB sind derzeit ca. 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon ca. 110 Wissenschaftler/-innen und Ingenieurinnen und Ingenieure verschiedenster Fachrichtungen.

Darüber hinaus bildet das WIWEB jährlich zirka fünf Auszubildende in den Berufen

  • Chemielaborant/-in
  • Werkstoffprüfer/-in

aus.

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Weitere Informationen

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Stand vom 16.07.2007

http://www.bwb.org